Über MBM

DIE MBM MEDICAL-UNTERNEHMENSBERATUNG GMBH

 

EIN MARKETINGPROFIL

MBM steht für Management und Beratung in der Medizin. Herr Dr. Bernd May hat das Unternehmen im Jahr 1984 mit einer Spezialisierung auf die Beratung von Krankenhäusern und größeren Gemeinschaftspraxen gegründet.

Schwerpunktmäßig entwickelt die MBM Problemlösungen für die Radiologie, Kardiologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin, ohne jedoch hierauf beschränkt zu sein.

Ab 2003 wächst der Radiologie in den Kliniken mit der neuen Krankenhausfinanzierung über Fallpauschalen die neue Rolle eines wichtigen Steuerungsinstrumentes für die Qualität und die Kosten des Therapieprozesses zu. Je früher und ausgeprägter die diagnostische Qualität (ärztliche und organisatorische Kompetenz, apparative und bauliche Ausstattung) auf den Prozessanfang konzentriert wird, desto wirkungsvoller kann die Radiologie diese Rolle spielen.

Bei den niedergelassenen Radiologen erzwingen die gesetzlich wirksamen Kostendämpfungsmaßnahmen die Zusammenlegung von Einzelpraxen und kleineren Gemeinschaftspraxen zu größeren Einheiten. Die dabei frei werdenden Rationalisierungspotentiale können für Modernisierungsinvestitionen (Untersuchungsgeräte und Informationstechnolgoie mit Digitalisierung) genutzt werden. In den meisten Fällen ist dies mit einer Zunahme von MRT-Untersuchungen zulasten anderer diagnostischer Verfahren verbunden.

Die Beratung der MBM umfasst alle Maßnahmen im Zusammenhang mit den o.g. Zielen der Kostensenkung und Qualitätsverbesserung. Die wesentlichen Beratungsmodule sind im Einzelnen:

 

  • Strategieberatung für Krankenhäuser
  • Kooperationsberatung (schlüsselfertige Realisierung)
  • Vorbereitung, Verhandlung und Umsetzung von Kooperationen Krankenhaus/ Krankenhaus, Krankenhaus/Großgemeinschaftspraxis, Gemeinschaftspraxis/Gemeinschaftspraxis. Dabei geht es hauptsächlich um die gemeinsame Nutzung kapitalintensiver Investitionen, von ärztlichem Knowhow und der digitalen Informationsvernetzung.
  • Betriebswirtschaftliche Analysen zur Aufdeckung von Rationalisierungspotentialen
  • Betriebswirtschaftliche und technische Bewertungen
  • Organisationsanalyse
  • Technologieberatung mit Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zur Bedarfsanpassung, dies auch mit Hilfe von Kooperationen
  • Das große Feld der Informationstechnologie mit RIS/PACS und klinikweiter Vernetzung
  • Übernahme von Ausschreibungen und Projektmanagement bei Beschaffungsmaßnahmen
  • Finanzierungsberatung (z.B. bei komplexen Projekten die Bildung von Objektgesellschaften für die Beschaffung von Technologien und deren Nutzungsüberlassung)

Die politischen, und als Folge davon, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erzwingen zunehmend Kooperationen zwischen Krankenhäusern, aber auch zwischen dem stationären und ambulanten Sektor, wenn die Leistungsteilnehmer überleben und/oder nachhaltig Gewinne erwirtschaften wollen. Zuerst sind immer die kostenintensiven Bereiche außerhalb der klinischen Kernkompetenzen betroffen. Durch Kooperationen lassen sich wesentliche Anteile der noch vorhandenen erheblichen Rationalisierungsreserven im Gesundheitswesen freisetzen und nutzen.


Die Personalberatung spielt eine zunehmende Rolle, da bekanntlich die Menschen in Organisationen den Hauptbeitrag zum Erfolg leisten, wenn deren Fähigkeiten, Erfahrungen und Talente zusammenpassen und sie entsprechend den vereinbarten Zielen zusammenarbeiten.

Immer wichtiger wird auch im klinischen Bereich die unternehmerische Einbindung von Ärzten in Führungspositionen. Folglich ist das Einkommen von Ärzten in derartigen Positionen an definierten Erfolgen und Zielen zu orientieren. Auch hierfür entwickelt und realisiert die MBM Konzepte.

Dies setzt häufig auch fundierte betriebswirtschaftliche Analysen und Bewertungen voraus, auch vollständige Unternehmensbewertungen. Diese bilden immer mehr die Grundlage bei der Besetzung von bestimmten Stellen, der Bestimmung von Einkommensprofilen, von Anteilskaufpreisen (bei Beteiligungen), aber auch beim Zustandekommen von Kooperationen (Zusammenführung von Einzelbetrieben).

Investitionsentscheidungen orientieren sich immer weniger an den Anschaffungskosten als vielmehr an der Verbesserung der Produktivität innerhalb einer Prozesskette bzw. besonders an der Auswirkung der jeweiligen Investition auf die Senkung der Gesamtkosten eines bestimmten Behandlungsprozesses. Zu deren Beurteilung und Bewertung hat die MBM geeignete analytische Werkzeuge entwickelt.

Einen besonderen Schwerpunkt der MBM bildet die Informationstechnologie bei der Vernetzung der Radiologie mit den klinischen Abteilungen und Partnern außerhalb der Klinik. Das Medium „Röntgenbild“, das bisher eine sequentielle Arbeitsweise mit Befunderstellung, Kommunikation zu Zuweisern und weiterbehandelnden Einrichtungen sowie Archivierung erfordert, wird bei der Digitalisierung durch filmfreies Arbeiten vollständig ersetzt. Im Ergebnis heißt das Verfügbarkeit der Untersuchungsergebnisse in digitaler Form, Speicherung auf digitalen Medien und Transport über digitale Medien mit Darstellung und Management der Untersuchungsergebnisse auf digitalen Endgeräten, eventuell direkte Verwendbarkeit der digitalen Untersuchungsergebnisse zur Steuerung von digitalen Therapierobotern (z.B. in der Chirurgie, Radioonkologie).

Die digitale Arbeitsweise erlaubt paralleles Arbeiten und eine wesentlich höhere Produktivität aller am radiologisch-diagnostischen sowie klinisch-therapeutischen Prozess Beteiligten. Der Zeitgewinn bei der Kommunikation zwischen Radiologie und klinischer Abteilung liefert dabei den größten Beitrag zur Liegezeitverkürzung. Das digitale Arbeiten (PACS) erlaubt unter Effizienzgesichtspunkten völlig neue Organisationsstrukturen (Reading-Center, Telemedizin, Zentralisierung des Bereitschaftsdienstes bei bestimmten Einrichtungen etc.). Der Zugriff auf spezielles ärztliches Knowhow ist jetzt simultan und ohne Zwischenschalten von aufwendigen Kommunikationswegen möglich. Eine andere Konsequenz: Das Berufsbild des Radiologen ändert sich in wesentlichen Punkten.

Der Nutzen der modernen Informationstechnologie läßt sich nur dann kommerzialisieren, wenn alle Auswirkungen auf die gesamte Prozesskette analysiert und die notwendigen organisatorischen Änderungen umgesetzt werden. Dazu stellt die MBM ein Team aus erfahrenen Experten, die die relevanten Bereiche Organisationsanalyse, betriebswirtschaftliche Analyse, Technologieberatung (Modalitäten und PACS) abdecken.

 

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