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DIE MÖGLICHKEITEN MIT DER INTERVENTION
Eine selbsterklärende Bezeichnung dafür ist die bildgesteuerte Therapie, also der Einsatz radiologischer Modalitäten für die gleichzeitige Durchführung von Diagnostik und Therapie. Idealerweise wird sie interdisziplinär durchgeführt, je nach Fall. Dieses Verfahren löst auf jeden Fall ein klassisches Dilemma der modernen Medizin: Verbesserung der Behandlungsqualität bei gleichzeitiger Senkung der Kosten.
Möglicherweise trägt dieses Verfahren in der Konvergenzphase bei der DRG-Finanzierung zur Reduktion des CMI bei, demgegenüber steht ein doch nicht unerhebliches Potential von bis zu 15% Reduktion der Liegezeit mit der Möglichkeit eines Bettenabbaus und der Kostenreduktion von größenordnungsmäßig 11% (siehe Tabelle 1).
Nicht zu unterschätzen ist das Potential zur Bestimmung neuer Inhalte des Berufsbildes in der Radiologie. Sie ist bisher abhängig von der Erfindungsgabe der Ingenieure und der Fähigkeit der Industrie, Anwendungs-Routinen für ihre Produkte herzustellen (siehe CT, MRT, Sonographie). Die Intervention erschließt für die Radiologie eine neue Dimension der Therapie.
Erst ein Team aus Radiologen und Klinikern löst komplexere Problemfälle erfolgreich: In der Schmerztherapie, der Neurochirurgie (periphere wie Hirn-) u.a.. Dem Radiologen fällt dabei die Aufgabe der für den Therapieprozess optimalen Bildsteuerung zu. Ein Zuordnungsstreit des Verfahrens mit alleiniger Verantwortung nur einer Fachdisziplin kann nur suboptimale Ergebnisse liefern.
Auf jeden Fall vermeidet die interventionelle Radiologie sonst aufwendigere Therapieverfahren mit längeren Liegezeiten und kann einen wesentlichen Beitrag zur Senkung der Therapiekosten liefern. zurück
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