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DIE WICHTIGSTEN SCHWACHSTELLEN DER RADIOLOGIE HEUTE IM KRANKENHAUS:

1. Die radiologischen Aktivitäten sind meistens über mehrere Einrichtungen, die z.T. noch miteinander konkurrieren, mit unterschiedlichen Leistungsschwerpunkten verteilt (z.B. eine zentrale Radiologie, ein disloziertes MRT, Unfallröntgen andernorts und ohne CT,
Cardangio, urologischer Arbeitsplatz, chirurgische Angiographie etc.).

2. Architektonisch ist die radiologische Abteilung oftmals in das Zentrum eines Krankenhauses eingebettet und erlaubt keinerlei räumliche Flexibilität, die für die Radiologie systemimmanent ist: permanenter Austausch von tonnenschweren Geräten, neue Modalitäten kommen hinzu wie MRT, eventuell ein offenes MRT für die Intervention, neue interventionelle Modalitäten etc.. Architektonische und planerische Großmeister verbauen mitunter über eine halbe Mio. Euro für die Installation eines MRT und bedenken nicht, dass diese Technologie nach spätestens fünf Jahren veraltet ist.

Die radiologische Diagnostik in der Ersten Hilfe ist meistens abgekoppelt von der radiologischen Abteilung, der direkte Zugriff auf CT fehlt. Deshalb werden Unfallpatienten auch bei naheliegender Indikation wegen der räumlichen Entfernung nicht am CT untersucht.

3. Zuviel Stufen- und Ausschlussdiagnostik mit obsoleten Verfahren, zu wenig gezielte Diagnostik unter Einsatz von z.B. MRT.

4. Veraltetes Geräteprogramm.

5. Schlechte Logistik mit langen Wegen für den ärztlichen und nichtärztlichen Dienst (erhebliche Personalmehrkosten).

6. Die Radiologie unterstützt die klinischen Prozesse nicht effizient genug.

7. Zu geringe interdisziplinäre und methodische Vernetzung der Radiologie mit den klinischen Fächern mit z.T. Akzeptanzproblemen bei ganzen klinischen Abteilungen.

8. Die Informationsverfügbarkeit der diagnostischen Ergebnisse in den klinischen Abteilungen ist unzeitgemäß langsam.

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